Literatur Salla Simukka - So rot wie Blut (Lumikki-Trilogie, Bd. 1) (Buchrezension von Wiebke Ullrichskötter (14), Februar 2015) Lumikki lebt alleine und zufrieden in einer kleinen Wohnung in Tampere, besucht die Kunstoberstufe, schließt keine Freundschaften und lässt sich in keine Schublade stecken. Doch ungewollt verändert sich ihr Leben drastisch, als sie blutige Geldscheine in der Schule entdeckt. Es wird schwieriger als gedacht, sich aus allem rauszuhalten, so wie Lumikki es sonst immer macht, denn Schlag auf Schlag geht es mit Verfolgungen, geheimen Fotos und E-Mails weiter. Lumikki beschließt notgedrungen, dass sie sich diesmal nicht bedeckt halten kann und macht sich mit Elisa, Kaspar und Tuukka, die das Geld an sich genommen haben, auf Tätersuche. Doch ist der geheimnisvolle ‘Eisbär’, der Boss des Drogenrings, nicht doch eine Nummer zu groß, auch wenn Lumikki durch ihre Vergangenheit durchaus detektivische Fähigkeiten besitzt? Dieser Thriller von Salla Simukka ist spannend, fesselnd und toll erzählt. Obwohl der Charakter der Hauptprotagonistin Lumikki ungewöhnlich ist, kann man sich super mit ihr identifizieren. Ebenso sind die anderen Charaktere toll beschrieben. Dass zwischendurch immer kurz die Erzählperspektive gewechselt wird, trägt auch zur Spannung bei und lässt die Geschichte nicht langweilig werden. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen und bin schon gespannt auf die Bände 2 und 3. dt. Erstausgabe: 2014 - Arena Verlag, Würzburg fin. Originalausgabe Punainen kuin veri: 2013 - Tammi, Helsinki aus dem Finnischen von Elina Kritzokat